Kleintierzuchtverein auf stimmungsvoller Abschiedsfahrt  

Die Reisegruppe am Arthurhaus am Hochkönig

 

 

Auf großer Abschiedstour war jetzt der Kleintierzuchtverein Ilbenstadt. Ziel des letzten Vereinsausfluges war das Hotel Kirchenwirt in Unken im Salzburger Saalachtal.  Früh morgens ging es im sehr gut besetzten Bus Richtung Süden. Beim Halt auf einer Raststätte gab es vom Verein ein Frühstückspaket für die Reiseteilnehmer. Am Abend wurden die Gäste von der Wirtin Elisabeth mit einem Begrüssungsschnapserl herzlich empfangen. Am nächsten Morgen ging es über den Steinpass und an Berchtesgaden vorbei nach Schönau am malerischen Königssee. Hier war die Reisegruppe zur Schifffahrt nach St. Bartholomä angemeldet. Nach Besichtigung der weltberühmten Wallfahrtskirche folgte die Einkehr im daneben liegenden Wirtshaus zur Mittagspause. Danach ging es weiter zur Enzian Brennerei Grassl in Berchtesgaden. Ein beschilderter Rundgang weihte in die Kunst des destillieren von Enzian, Wacholder, Gin und Meisterwurz ein. Nach einem kurzen Film der die Bergbrenner am Funtensee und den Destilliermeister bei der Herstellung zeigte fand natürlich eine Probe der geistigen Getränke statt. Am Fronleichnam Morgen versammelten sich am Dorfplatz alle Ortsvereine, Kirchenmitglieder und Erstkommunikanten zum Einzug in die Pfarrkirche. Nach dem Festgottesdienst zog die Gemeinde feierlich zu vielen Altären wobei die Heiligenfiguren mitgetragen wurde. Danach starteten die Urlauber zur Hochkönig Rundfahrt. Die Panoramastraße führte vorbei an Dienten und Mühlbach zum auf 1502 m gelegenen Berggasthaus Arthurhaus das direkt an der Felswand des Hochkönigs-Massiv liegt. Bei einer Wanderung zeigten sich Murmeltiere und im Streichelzoo Ziegen, Hasen, Schweine, Hühner und Alpakas. Am Abend sorgte Dirigent und Musiker Jörg Hutter für zünftige Stimmung mit Akkordeon-Musik. Erstes Ziel am darauffolgenden Tag war die Tiroler Schaukäserei „Wilder Käser“. Der Schauraum zeigte spannende Stationen rund um Käse, Land, Region und Verkostung verschiedenster Käsevarianten. In Traditionsort St. Johann i.T. besuchten die Kleintierzüchter später den freitäglichen Wochenmarkt mit frischen Köstlichkeiten und kunstvolles Handwerk. Das auf 1000 m Seehöhe gelegene Berggasthaus Grander Schupf erwartete dann die Gäste zum Mittagessen. Feine Hüttenschmankerl wie Kaiserschmarrn und Brettljausen wurde hier serviert. Ein besonderer Höhepunkt war der Musikabend im Hotel mit dem Alleinunterhalter Hubert der mit seinen Darbietungen begeisterte. Sogar ein Alphorn hatte er mitgebracht an dem sich einige Gäste versuchen konnten und die seltsamsten Töne hervorbrachten. Der Morgen des nächsten Tages stand zur freien Verfügung. Viele Teilnehmer nutzen die freie Zeit zu einer Wanderung auf dem Dorf-Rundweg. Ziel zur Mittagszeit war die Winklmoos Alm in Reit in Winkl. Von Seegatterl ging es die Mautstraße hoch zum bekannten Ski- und Wandergebiet. Hier wartete nicht nur das Berggasthaus Sonnenalm auf die Gäste, sondern auch friedlich grasende Kühe und Pferde. Am letzten Reisetag ging es Richtung Heimat. Besonders bedankten sich die Fahrtteilnehmer beim langjährigen Busfahrer und Österreich-Experten Max Dürnberger der diesmal an allen Tagen als Reiseleiter bei der Abschiedsfahrt fungierte. Am frühen Abend kam man nach einer Erinnerungswerten Ferienfahrt wieder in Ilbenstadt an.   

 

Juni 26 


 

>Worscht, Weck und Woi-Tour< 

 

(Es sind nur noch einige wenige Plätze frei!)

 

Weingut Gruber in Aspisheim

Liebe Mitglieder und Vereinsfreunde/innen.

 

                       Unsere interessante und abwechslungsreiche Tagesfahrt 2026 führt uns diesmal, wieder unter dem Motto „Worscht, Weck und     Woi“, zuerst in das Welterbe Mittelrheintal und dann weiter in die rheinhessische Toskana.

 

                         Reisetermin:                                               ist Samstag, der 29. August

 

Abfahrtszeiten/Orte:                                 werden wir nach den Anmeldungen festlegen und im 2. Rundschreiben veröffentlichen

                                                                

Rückkunft:                                                   zwischen 20.00 und 21.00 Uhr 

 

Folgendes Programm ist vorgesehen:

 

Bei der Hinfahrt gibt es zur Frühstückspause am Rheinufer in Bingen unser traditionelles Fleischwurst-Frühstück. Vom Busparkplatz aus haben wir barrierefrei die Möglichkeit zu einem Altstadtrundgang oder zur Besichtigung der Burg Klopp. Direkt am Rhein liegen die Parks und Gärten des Kulturufers durch die man gemütlich spazieren kann.

 

Zur Mittagszeit geht es in den über 1200 Jahre alten Weinort Aspisheim. Um 13.00 Uhr sind wir hier im Familienweingut Gruber angemeldet. In deren Häckerwirtschaft gibt es eine 8er-Weinprobe mit großem Vesperteller und interessante Erklärungen zur Region, Wein und Weingut.

 

Danach fahren wir sicherlich beschwingt weiter nach Laubach im Taunus. Im bekannten Gasthaus „Zur frischen Quelle“ feiern wir den Abschluss unserer traditionellen Tagesfahrt.

 

Der Fahrpreis beträgt pro Person 69,00 €. Darin enthalten sind die Buskosten, das Frühstück, die 8er- Weinprobe mit Wasser und der Vesperteller.

 

Wir bitten höflich um sofortige Überweisung auf unser Konto: IBAN DE88 5185 0079 0077 0015 49. Kontoinhaber ist der Kleintierzuchtverein Ilbenstadt. Danach gilt die Anmeldung als erfolgt.

 

Wir würden uns sehr über eure zahlreichen Anmeldungen für unsere letzte Tagesfahrt freuen. Danke.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Peter Treulieb

 

1.Vorsitzender

Winzerteller


Kampf gegen die Geflügelpest

 

Es wird an die gesetzliche Impfung 

von Hühner und Truthühner gegen die

"Newcastle"-Krankheit erinnert, die vierteljährlich

erfolgen muss.

Dies betrifft nicht nur die organisierten Züchter

sondern auch alle Hobbyhalter. 


           40 Jahre an der Vereinsspitze - Vereinsausflug bereits ausgebucht                                                                      

Zur Jahreshauptversammlung hatte jetzt der Kleintierzuchtverein in das Bürgerhaus eingeladen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Peter Treulieb erinnerte er in seinem 40. Geschäftsbericht an die Veranstaltungen des letzten Geschäftsjahres 2025. Die Ferienfahrt führte die Kleintierzüchter sechs Tage bei sehr schönem Sommerwetter in das Hotel Singender Musikantenwirt in Regen im Bayerischen Wald. Die Weck-Worscht und Weinfahrt ging ins fränkische Weinland. Nach einem Halt in Würzburg besuchte man die Winzerfamilie Düll im Weinort Neuses am Berg zur gemütlichen Weinprobe. Den abendlichen Abschluss feierte man im Waldmichelbacher Hof in Bessenbach. Der Bericht von Kassierer Werner Klein ließ geordnete finanzielle Verhältnisse erkennen. Die Revisoren bestätigten eine einwandfreie Buchführung und beantragten die Entlastung des Vorstandes, die auch einstimmig erfolgte. Im Terminkalender 2026 steht wieder eine Weck-Worscht und Weinfahrt im August nach Bingen und zum Weingut Gruber in Aspisheim. Der diesjährige, bereits ausgebuchte, Vereinsausflug führt die Kleintierzüchter sechs Tage zum Landhotel Kirchenwirt in Unken im Salzburger Land. Im Anschluss an die Versammlung hatte der Verein die Teilnehmer zum kostenlosen Schnitzelessen eingeladen. Bürgerhauswirt Leon Veith sorgte wie immer für großartige und leckere Variationen.

 

 April 26 





Seniorenmittag der Stadt Niddatal

Die Stadt Niddatal lädt alle Senioren, ab Vollendung des 65. Lebensjahrs, ganz herzlich zu einem stimmungsvollen und geselligen Seniorenmittag in den Klosterpark in Ilbenstadt ein.

 

Wir freuen uns Sie am 25. Juni 2026 ab 10.30 Uhr im Klosterpark, im Kloster 6, Ilbenstadt begrüßen zu dürfen.

 

Verbringen Sie mit uns einen unbeschwerten Tag in angenehmer Gesellschaft und wunderschöner Umgebung. Freuen Sie sich auf einen geselligen Mittag in schöner Atmosphäre mit einem leckeren Grillbuffet sowie Kaffee und Kuchen am Nachmittag.

 

Für besondere Momente sorgen die Kindergärten aus Niddatal, deren liebevoll vorbereitete Beiträge den Tag bereichern und Ihnen mit Musik, Tanz und kleinen Darbietungen ein Lächeln ins Gesicht zaubern werden.

 

Wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen und gemeinsam einen unvergesslichen Tag zu verbringen!

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 06034-9124100 zu Verfügung.

 

Für die Planung der Veranstaltung bitten wir um eine verbindliche Anmeldung.

 

Anmeldeformular siehe Homepage  der Stadt Niddatal.  



 

 

Einladung

Zum 90. Geburtstag des

Kleintierzuchtverein H291 Büches

 

Der Kleintierzuchtverein H291 Büches lädt euch herzlich

zur Feier am 18.07.26 ab 11.00 Uhr anlässlich

unseres 90. Jubiläums ein.

 

Wo?  Bergstraße 4, 63654 Büdingen, DGH

 

Für Speis und Trank ist gesorgt.

 

Rahmenprogramm rund um den Verein

 

gibt es auch zu bestaunen.

 

 




 

Tierseuche Newcastle-Krankheit nach 30 Jahren wieder in Deutschland nachgewiesen

 

Hessisches Landwirtschaftsministerium ruft Geflügelhalter zu Impfungen auf

 

Nachdem in Deutschland erstmals seit rund 30 Jahren wieder Fälle der hochansteckenden Newcastle-Krankheit bei Geflügel aufgetreten sind, ruft das Landwirtschaftsministerium die hessischen Geflügelhalter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Vor wenigen Tagen waren mehrere kommerzielle Hühner- und Putenbestände sowie Kleinhaltungen in Bayern und Brandenburg von Ausbrüchen der Tierseuche betroffen. Die Krankheit, auch „Atypische Geflügelpest“ genannt, droht sich nun weiter auszuweiten.

 

Nicht mit Straßenkleidung in den Stall – Zugänge richtig sichern

In Hessen gibt es bislang keine Fälle. Das Landwirtschaftsministerium appelliert vorsorglich an die Geflügelhalter, insbesondere Hühner- und Putenbestände wie rechtlich vorgesehen regelmäßig zu impfen und die Biosicherheitsmaßnahmen streng einzuhalten. Eine frühzeitige und regelmäßige Impfung sowie konsequente Hygienemaßnahmen sind entscheidend, um die Ausbreitung der Newcastle-Krankheit zu verhindern. Wirksame Biosicherheitsmaßnahmen sind laut Tierseuchenexperten die strikte Trennung von Straßen- und Stallkleidung, die Zugangssicherung der Ställe, eine vor Wildvögeln gesicherte Futterlagerung und eine wirksame Bekämpfung von Mäusen und Ratten. Die Übertragung der Viren erfolgt direkt zwischen Tieren über Sekrete oder Kot oder indirekt über Futter und Wasser. Durch Schuhe, Kleidung oder Transportkisten kann ebenso ein Eintrag erfolgen.

 

Atypische-Geflügelpest schafft Tierleid: Puten mehr, Enten weniger betroffen

Die Newcastle-Krankheit ist eine hochansteckende Virusinfektion, die vor allem Geflügel betrifft. Die Krankheit sorgt für großes Tierleid: Erkrankte Vögel zeigen Symptome wie Atemnot, Durchfall, Gleichgewichtsstörungen, eine verminderte Legeleistung und Todesfälle. Die einzelnen Vogelarten sind unterschiedlich betroffen. Während das Virus bei Hühnern und Puten zu hoher Sterblichkeit führen kann, verursacht es beispielsweise bei Enten oder Gänsen oft nur eine klinisch unauffällige Infektion. 

 

Für Menschen ist das Virus in der Regel ungefährlich. Sie können sich in seltenen Fällen bei intensivem Kontakt mit infiziertem Geflügel anstecken (Zoonose) und bekommen dann meist eine Bindehautentzündung, die aber bald zurückgeht.

 

Hintergrund: Newcastle Krankheit

Die Newcastle-Krankheit ist in der EU meldepflichtig und gilt als Tierseuche der hochgefährlichen Kategorie A. Für betroffene Regionen können erhebliche wirtschaftliche Folgen entstehen, unter anderem durch Handelshemmnisse.

 

Bei einem Ausbruch werden von den Veterinärbehörden vor Ort tierseuchenrechtliche Maßnahmen ergriffen, darunter die Einrichtung von Schutz- und Überwachungszonen, Verbringungsverbote sowie die Tötung infizierter Bestände.

 

 


Naturschutz in Ilbenstadt:

  

Betretungsverbot für die "Niederwiesen"

 

 

Die Fachstelle Naturschutz und Landschaftspflege beim Kreisausschuss des Wetteraukreises als untere Naturschutzbehörde hat für den Zeitraum bis zum 31.07.2026 eine Schutzanordnung mit Betretungsverbot zum Schutz von Weißstorch, Kiebitz, Graugans, Wasserralle und Rohrweihe im Gemarkungsbereich „Niederwiesen“ in der Gemarkung Ilbenstadt erlassen.

 


Vier Jahrzehnte ehrenamtliches Arbeiten

 

Es beginnt eigentlich schon im Jahr 1978. Mit seinem Schwiegervater nimmt er erstmals an einer Versammlung des Kleintierzuchtvereins teil. Und war von da an Vereinsmitglied. Wenig später vom damaligen Vorsitzenden Werner Bär auch gleich in die Vorstandsarbeit eingebunden. Von 1979 bis 1982 als 2. Schriftführer und Pressewart (bis heute). Und er machte sich freudig ans Werk. Ein besonderes Anliegen war die vierteljährliche Herausgabe einer Vereinszeitschrift, GUT ZUCHT, genannt, Und noch alles ohne Computer. Nur mit einer Schreibmaschine ausgestattet. Andere Zeiten damals. Auch ein DIA-Abend wurde ins Leben gerufen. Mit einer billigen Kamera Schwarzweißbilder gemacht und dann in Dias umgewandelt. Zu dieser Veranstaltungen kamen oft bis zu 50 Mitglieder bei geselligem Beisammensein ins Bürgerhaus. 1984 war es dann soweit: er wurde zum 2. Vorsitzenden berufen. Nach einem turbulenten Vereinsjahr 1985 übernimmt er am 4. Januar 1986 die Aufgabe des 1. Vorsitzenden. Mit 29 Jahren. Keine leichte Aufgabe.  Stand doch das 25jährige Vereinsjubiläum im Jahr 1987 bevor. Hierzu mussten schon im Jahr 1986 die ersten Weichen gestellt werden. Wichtig war der Abschluss der Verträge mit der Brauerei, dem Zeltverleih, den Schaustellerbetrieb, mit den Musikkapellen und vieles mehr. Zusammen mit den Vorstandsmitglieder Ernst Flachs und Werner Bär wurde ein für unsere Verhältnisse riesiges Programm erstellt. Allein die Festschrift hatte ein Umfang von 120 Seiten. Die Festtage fanden im 1000-Personen-Zelt auf dem Festplatz statt. Schon der Festkommers am Freitag war sehr gut besucht. Ausverkauft war unser Bunter Abend mit den „Original Schlappeschuster“ aus Herzogenaurach und den „Blaulichtsängern“ des Polizeichores Frankfurt. Am Sonntag dann der Festzug mit 36 Festwagen, Pkws und Fußgruppen sowie vier Musikzüge. Beim anschließenden Bühnenspiel der Musikzüge und beim abendlichen Tanz war das Zelt wieder bis zum letzten Platz gefüllt. Am Montag gab es ein Frühschoppen sowie beim abendlichen Festausklang nochmals Tanz mit der Festkapelle „The Strangers“. Als Abschluss im Jubiläumsjahr fand als weiterer Höhepunkt im Dezember die Kreis-Rassegeflügelschau statt. 1988 wurde erstmals die von Günther Dietrich zusammengetragene Bilderausstellung über Ilbenstadt anlässlich unserer Lokalschau gezeigt. Im Dezember 1989 fand die erste Kreis-Rassekaninchenschau in Verantwortung des neuen Vorsitzenden statt. Dies wiederholte sich in den Jahren 1993, 1997, 2000, 2006, 2013 und 2015. Dazu kamen jährliche Lokalschauen mit angegliederten Sonderschauen wie 1998 die der „Coburger Lerchen“ Gruppe Hessen-Nassau. Oder die bundesweiten Vergleichsschauen der IG Widderzwerge loh- und weißgrannenfarbig in den Jahren 2002, 2007 und 2012. Weihnachtsfeiern, Kappenabende, Kreppel Nachmittage für die Vereinsdamen, Vereins-Frühschoppen und große Sommerfeste auf dem Ilbenstädter Festplatz gehörten viele, viele Jahr zum Jahresprogramm. Ein besonderes „Steckenpferd“ des Vorsitzenden sind bis heute die Organisation der Mehrtagesfahrten und Tagesfahrten die sich größter Beliebtheit erfreuen.  Diese Vereinsausflüge haben fürwahr ihre eigene Geschichte.  Bis heute besuchten wir unter seiner Leitung den Bodensee, Ungarn, die Schweiz, die deutsche Ostseeküste mit Rügen und Usedom, die Lienzer Dolomiten, das Zugspitzgebiet, das Alte Land, Ostfriesland, mehrfach den Bayerischen Wald, oft das Salzburger Land, die Steiermark und Tirol, das Erzgebirge, das Montafon und den Schwarzwald. Jetzt sind vier Jahrzehnte Vorstandsarbeit in vorderster Front vergangen. Halbe Sachen waren  nie sein Ding. Entweder ganz oder gar nicht ist schon immer sein Motto gewesen. Und sehr viel Herzblut einbringen. Ansonsten kann man unmöglich so lange Zeit ein Vorstandsamt ausführen. Wir gratulieren und bedanken uns bei unseren Vorsitzenden Peter Treulieb für 40 Jahre Dienst für den Kleintierzuchtverein und seine so lange ehrenamtliche Tätigkeit für „seinen“ Verein.  

 

 

Ehrungen

 

40 Jahre als Vorsitzender haben Ehrungen zufolge denen man nicht direkt aus dem Weg gehen kann. So auch hier:

 

 

1998      Das Silberne ZDK-Ehrenabzeichen für besondere Leistungen und Verdienste für Jugendarbeit

 

 

2002      Die Silberne Ehrennadel LV Kaninchen Hessen-Nassau für besondere Verdienste auf dem Gebiet der Rasse-                           Kaninchenzucht

 

 

2003     Verleihung des Ehrenbriefs der Stadt Niddatal für besondere ehrenamtliche Tätigkeit

 

 

2006     Die Goldene Ehrennadel LV Kaninchen Hessen-Nassau für20jährige ununterbrochene Vorstandtätigkeit

 

 

2012      Der Ehrenbrief des Landes Hessen zur Würdigung langjähriger ehrenamtlicher Leistungen

 

 

2012      Die Silberne Bundesnadel BDRG für besondere Verdienste für die deutsche Rassegeflügelzucht

 

 

2012     Die Silberne Ehrennadel LV der Rassegeflügelzüchter Hessen-Nassau für besondere Verdienste um die                                    Rassegeflügelzucht

 

 

2016     Verdienst-Medaille LV Kaninchenzüchter Hessen-Nassau für hervorragende Leistungen im Landesverband

 

 

2023     Die Goldene Ehrennadel LV Rassegeflügelzüchter Hessen-Nassau für die Verdienste die Rassegeflügelzucht

 

2023     Die Goldene Bundesnadel BDRG für die Verdienste um die deutsche Rassegeflügelzucht

 

 Jan.26


Impfempfehlung für Kaninchen

 

Der Bundesverband (ZDRK) der Rassekaninchenzüchter

hat eine Impfempfehlung gegen

die RHD-Krankheit heraus gegeben.

 


 

Aktuell hohes Risiko für Vogelgrippe

 

Mit Beginn der kälteren Jahreszeit wieder vermehrt Nachweise von Geflügelpest

 

Das Hessische Landwirtschaftsministerium bittet darum, dass Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter ihre Tiere durch Sicherheitsmaßnahmen vor der Geflügelpest schützen. Seit Mitte Oktober werden wieder vermehrt Ausbrüche bei Geflügel, aber auch Fälle bei Wildvögeln in Deutschland und anderen EU-Mitgliedstaaten gemeldet. Während im Frühjahr und Sommer überwiegend Möwen betroffen waren, treten die aktuellen Fälle nun stärker bei Wasservögeln auf. Mit den Vogelzügen steigt die Gefahr, dass sich das Virus in der heimischen Wildvogelpopulation weiterverbreitet, denn bei winterlichen Wetterverhältnissen halten sich Wildvögel in höherer Dichte an Rast- und Sammelplätzen auf.

Wegen der steigenden Meldungen von Fällen bei Wildvögeln stuft das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, das Risiko eines Viruseintrages in deutsche Geflügelhaltungen und Vogelbestände in zoologischen Einrichtungen durch direkte und indirekte Kontakte zu Wildvögeln wieder als hoch ein.

 

„Biosicherheitsmaßnahmen“ gegen die Tierseuche

 

Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter können sich durch die konsequente Einhaltung der vorgeschriebenen, sogenannten „Biosicherheitsmaßnahmen“ vor dem Eintrag des Virus schützen. Das heißt konkret: der direkte und indirekte Kontakt von Haus- und Wildvögeln muss unbedingt vermieden werden. Vor allem darf Wildvögeln kein Zugang zu Futter, Einstreu und Gegenständen gewährt werden, die mit Hausgeflügel in Kontakt kommen können. Geflügel darf außerdem nicht an Gewässern trinken, zu denen auch wildlebende Vögel Zugang haben. Neben der Einhaltung dieser Vorsichtsmaßnahmen ist es wichtig, dass Bestände regelmäßig kontrolliert und nur gesunde Tiere zugekauft werden. Erste Krankheits- oder auch Todesfälle bei Geflügel sollten immer durch einen Tierarzt abgeklärt werden. Alle Geflügelhaltungen sind verpflichtet, ihre Bestände bei der zuständigen Veterinärbehörde anzumelden, sofern dies noch nicht erfolgt ist.

Geflügel- oder Vogelausstellungen sollten nur unter Einhaltung von hohen Sicherheitsregeln und ggf. vorbehaltlich einer abgestimmten regionalen Risikobewertung durchgeführt werden. Ein Zusammenbringen von (Rasse-)Geflügel unterschiedlicher Herkunft und eine Haltung über mehrere Tage am Ausstellungsort sollte unbedingt vermieden werden. Im eigenen Interesse sollte auf eine Teilnahme an Geflügelausstellungen, Geflügelmärkten oder ähnlichen Veranstaltungen möglichst verzichtet werden. Zwischen den Besuchen von mehreren Ausstellungen hintereinander wird die Einhaltung einer 21-tägigen Karenzzeit empfohlen. In dieser Zeit sollte im Bestand besonders sorgfältig auf das Vorhandensein von Krankheitsanzeichen geachtet werden.

 

Kranke oder tote Wildvögel melden

 

Um eine Infektion von wildlebenden Vögeln mit dem Virus der Geflügelpest möglichst früh zu erkennen, sollten Bürgerinnen und Bürger kranke oder tote Tiere, insbesondere Wassergeflügel (Schwäne, Enten, Gänse), an die zuständige Veterinärbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt melden. Tot aufgefundene Singvögel oder Tauben sollten nur dann gemeldet werden, wenn mehrere tote Vögel dieser Arten an einem Ort gefunden werden.

 

Hintergrund

 

Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine besonders schwer verlaufende Form der Aviären Influenza bei Geflügel und anderen Vögeln, die durch hochpathogene Influenzaviren der Subtypen H5 und H7 verursacht wird. Eine Infektion führt zu einer akut verlaufenden Erkrankung, die sich sehr schnell über größere Gebiete ausbreiten kann. Als natürliches Reservoir gelten Wildvögel, insbesondere Wasservögel. Die Geflügelpest-Viren sind sehr stark an Vögel angepasst, daher kommen Infektionen anderer Tierarten und von Menschen selten vor. Bei sehr intensivem Kontakt mit infiziertem Geflügel können sich in seltenen Fällen Menschen und andere Säugetiere anstecken und erkranken. Daher sollte der direkte Kontakt mit erkrankten oder toten Wildvögeln vermieden werden. Eine Ansteckung des Menschen mit dem Erreger über infizierte Vögel oder deren Ausscheidungen ist in Deutschland bislang nicht bekannt geworden. Bei Auftreten von Krankheitssymptomen wie Atemwegserkrankungen oder Entzündungen der Lidbindehäute nach dem Kontakt mit toten oder krank erscheinenden Wildvögeln, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

 

Mehr Informationen:

  

https://umwelt.hessen.de/Tierschutz-und-Tierseuchen/Tierseuchen/Gefluegelpest

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz,

Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mainzer Straße 80

65189 Wiesbaden

 

 


Newcastle-Pflichtimpfung von Geflügel in der Hobbyhaltung

Die Newcastle-Krankheit ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, die bei Hühnervögeln schwere Verluste verursacht. Der Erreger ist das Newcastle Disease Virus (NDV) (früher auch aviäres Paramyxovirus 1, APMV-1), Gattung Avulavirus, Spezies Orthoavulavirus 1. Es ist ein behülltes, ca. 200 nm großes Virus mit einem einzelsträngigen RNA-Genom (1, 2). Das Virus verhält sich zwar serologisch relativ einheitlich, die Stämme unterscheiden sich aber teilweise erheblich in ihrer Virulenz. Anhand des Krankheitsverlaufes in Hühnern unter Laborbedingungen werden apathogene, lentogene, mesogene oder velogene Stämme unterschieden. Das Virus hat ein breites Wirtsspektrum und infiziert viele unterschiedliche Vogelarten. Am empfänglichsten für die Krankheit gelten Hühner und Truthühner und hier insbesondere junge Tiere. Bei Tauben sowie Enten und Gänsen verläuft die Erkrankung deutlich milder. Eine Sonderform stellen Infektionen mit einer Variante des APMV-1 dar, die sich an Tauben adaptiert hat und bei dieser Tierart hohe Verluste verursacht. Die Variante wird auch als Pigeon Paramyxovirus-1 (PPMV-1) bezeichnet und ist ebenfalls weltweit verbreitet. Sie kann auch Hühnervögel effizient infizieren. Da es sich aber zumeist um mesogene Pathotypen handelt, verlaufen Infektionen bei adulten Hühnern in der Regel klinisch unauffällig, bzw. sind lediglich mit einem Legerückgang verbunden. Die Einschleppung des Virus in einen virusfreien Bestand erfolgt meistens über zugekaufte, klinisch inapparent infizierte Vögel, die sich noch in der Inkubationsphase befinden, zum Teil auch über infizierte Wildvögel. Innerhalb des Bestandes breitet sich das Virus in der Regel rasant aus. 

Besitzer von Hühnern oder Puten sind gesetzlich verpflichtet, alle ihre Tiere gegen die Newcastle-Krankheit impfen zu lassen. Es stehen dafür verschiedene Lebend- und Inaktivatimpfstoffe zur Verfügung. Die Lebendimpfstoffe können über das Trinkwasser, Augentropfen oder als Aerosolspray verabreicht werden. Sie haben nur eine begrenzte Wirksamkeitsdauer und sind entsprechend der Herstellerangaben wiederholt zu applizieren. Inaktivatimpfstoffe werden als Wiederholungsimpfung nach Grundimmunisierung mit einem Lebendimpfstoff per injectionem verabreicht. Bei vielen Rassegeflügelzüchtern und -zuchtvereinen hat sich die Praxis durchgesetzt, alle Tiere vierteljährlich mit einem Tränkeimpfstoff gegen die Newcastle-Krankheit zu impfen. Obwohl in den Gebrauchsinformationen der Lebendimpfstoffe Impfintervalle von sechs bis acht Wochen angegeben sind, kann mit diesem vierteljährlichen Impfschema –insbesondere bei mehrfach immunisierten Althühnern– zweifelsohne eine gewisse, möglicherweise auch belastbare Immunität induziert werden.   

Seit April 2020 dürfen Lebendimpfstoffe gegen die Newcastle-Krankheit, die über das Trinkwasser verabreicht werden können, auch an nicht-gewerbliche und nicht-berufsmäßige Halter (Hobbyhalter) abgegeben werden. Im Fall einer Abgabe von Lebendimpfstoffen muss eine regelmäßige Bestandsbetreuung durch den abgebenden Tierarzt gewährleistet werden. Da es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche handelt, sollen auch bei der Anwendung im Hobbybereich grundsätzlich die Vorgaben der Gebrauchsinformation beachtet werden.

 

StIKo Vet

Greifswald - Insel Riems 


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