Einladung zur Jahreshauptversammlung

 

Liebe Züchter/innen und Mitglieder.

 

 

Ich darf euch ganz herzlich zu unserer, erstmals seit 2019 wieder im Frühjahr stattfindende Jahreshauptversammlung, am Freitag, den 10. März 2023  in das Bürgerhaus Ilbenstadt einladen.

Beginn ist um 19.00 Uhr

 

Tagesordnung:

 

TOP 1 Begrüßung, Anwesenheit, Tagesordnung, Totenehrung

 

TOP 2 Protokoll der Jahreshauptversammlung 2022

 

TOP 3 Geschäftsberichte für das Jahr 2022

 

·         Vorsitzender

·         Kassierer

 

TOP 4 Revisorenbericht – Entlastung Kassierer/Gesamtvorstand

 

TOP 5 Anträge und Wünsche

 

 

TOP 6 Verschiedenes

 

Anträge zur JHV sind bitte bis zum 01.März 2023 an den Vorsitzenden zu richten. Es wird um zahlreiches und pünktliches Erscheinen gebeten.

 

Mit freundlichem Züchtergruß

 

Peter Treulieb                                               

 

1.Vorsitzender

 

 


 

Schon vormerken:

 

Tagesfahrt in die rheinhessische Toskana

am Samstag, 26. August 2023

Vormittags Stadtbummel in Mainz.

Danach Planwagenfahrt  mit Wein und Wasser

durch die Gau-Algesheimer Gemarkung

mit interessante Erklärungen zur Region, Wein und Weinberg.

Mit Halt am Johannisberger Türmchen zum Picknick.

Abschluss im Nürnberger Hof.

 

Anmeldungen schon heute beim Vorsitzenden.

 

 


 

Vereinsausflug 2023  ins schöne Eisacktal in Südtirol

 

Im Moment ausgebucht. Lassen Sie sich

bitte auf die Warteliste setzen!

 

Liebe Mitglieder und Freunde/innen unserer Vereins-Fahrten.

 

Heute darf ich euch mit unserem 44. Mehrtagesausflug eine besondere Reise vorstellen. Wir fahren das  Drei-Sterne-Hotel Waldesruh in Natz-Schabs in Südtirol an, das für uns komfortable und großzügige Zimmer mit Blick auf die umliegende Bergwelt reserviert hat und sich freut unsere Gruppe begrüßen und verwöhnen zu dürfen.

 

Reisetermin ist Mittwoch, der 07 Juni bis Sonntag, der 11. Juni 2023

 

Im Fahrpreis von pro Person  499,00 € sind folgende Leistungen inbegriffen:

 

·         Fahrt im Luxus-Reisebus mit Max Dürnberger am Steuer

·         Unterbringung im familiengeführten ***Hotel Waldesruh in Natz Schabs 

·         Moderne und freundliche Gästezimmer mit Badezimmer/Dusche/WC, Telefon ,   SAT-TV

·         Begrüßungsgetränk unserer Gastgeber

·         Reichhaltiges Frühstücksbufett mit schmackhaften Südtiroler Spezialitäten

·         3 x 3-Gänge-Menü + Salatbufett

·         1 x Südtiroler Spezialitäten-Abend

·         Kostenlose Benutzung vom beheizen Freibad mit Liegewiese

·         Bei allen Tagesfahrten begleitet uns ein Reiseleiter!

·         Ein Südtiroler Musikabend im Hotel

·         Dolomiten-Rundfahrt mit Einladung zum schmackhaften Apfelstrudel mit Café`

·         Fahrt nach Bozen mit Besichtigung des Domes und Weiterfahrt zu den   Erdpyramiden

·         Fahrt nach Brixen. Mittags gibt es eine Südtiroler „Bauernmarende“ auf einem   Bauernhof

 

·         Bei der Hinfahrt gibt es wieder ein reichhaltiges Frühstück am Bus

 

Der Einzelzimmerzuschlag kommt auf  70,00 €. Leider stehen in diesem Jahr sehr, sehr wenige EZ zur Verfügung. Deshalb bitten wir Einzelpersonen vor Buchung sich mit bekannten oder befreundeten Personen zusammen zu schließen und ein DZ zu buchen. Wie immer bieten wir den bequemen Weg einer Ratenzahlung auf unser Sonderkonto: IBAN DE88 5185 0079 0077 0015 49 an. Bei der Anmeldung erbitten wir sofort eine Anzahlung in Höhe von 50,00 € pro Person auf unser Konto.

 

Detaillierte Informationen mit Abfahrtsorte und -zeiten gibt es im 2. Rundschreiben. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung.

 

Anmeldungen zu unserer Urlaubsfahrt bitten wir beim Vorsitzenden oder Max Dürnberger (Handy-Nr. 0151- 70849297)  vornehmen. Ich hoffe auf großes Interesse und bedanke mich schon jetzt für die frühzeitige Anmeldung. Nichtmitglieder sind wie immer ganz herzlich  willkommen.

 


Geflügelhaltungen vor Eintrag der Geflügelpest schützen

Halterinnen und Halter sollten Präventionsmaßnahmen ergreifen

 

Da bereits zahlreiche Einträge der Geflügelpest in Geflügelhaltungen anderer Bundesländer nachgewiesen wurden, appelliert das Hessische Umweltministerium an alle Geflügelhalterinnen und -halter, die geltenden Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor einem Ausbruch strikt einzuhalten und gegebenenfalls zu optimieren.

Trotz eines deutlichen Rückgangs im Frühjahr 2022 wurde das Virus der Geflügelpest über den Sommer hinweg vor allem an den Küsten Deutschlands und Europas mit existenziell bedrohlichen Populationseinbrüchen bei koloniebrütenden Seevögeln nachgewiesen. Gemäß der aktuellen Risikoeinschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, ist derzeit von einer ganzjährigen Präsenz der Geflügelpestviren im europäischen Raum auszugehen. Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter können sich durch die konsequente Einhaltung der vorgeschriebenen Biosicherheitsmaßnahmen vor dem Eintrag des Virus in ihre Geflügelhaltung schützen.

Der direkte und indirekte Kontakt von Haus- und Wildvögeln muss unbedingt vermieden werden. Vor allem darf Wildvögeln kein Zugang zu Futter, Einstreu und Gegenständen gewährt werden, die mit Hausgeflügel in Kontakt kommen können. Geflügel darf außerdem nicht an Gewässern trinken, zu denen auch wildlebende Vögel Zugang haben. Neben der Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen ist es wichtig, dass Bestände regelmäßig kontrolliert und nur gesunde Tiere zugekauft werden. Erste Krankheits- oder auch Todesfälle bei Geflügel sollten immer durch einen Tierarzt abgeklärt werden. Alle Geflügelhaltungen sind verpflichtet, ihre Geflügelbestände bei der zuständigen Veterinärbehörde anzumelden, sofern dies noch nicht erfolgt ist.

 

Kranke oder tote Wildvögel melden

 

Um eine Infektion von wildlebenden Vögeln mit dem Virus der Geflügelpest möglichst früh zu erkennen, sollten Bürgerinnen und Bürger kranke oder tote Tiere, insbesondere Wassergeflügel (Schwäne, Enten, Gänse), an die zuständige Veterinärbehörde des Landkreises oder der kreisfreien Stadt melden. Tot aufgefundene Singvögel oder Tauben sollten nur dann gemeldet werden, wenn mehrere tote Vögel dieser Arten an einem Ort gefunden werden.

 

 Hintergrund

 

Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine besonders schwer verlaufende Form der Aviären Influenza bei Geflügel und anderen Vögeln, die durch hochpathogene Influenzaviren der Subtypen H5 und H7 verursacht wird. Eine Infektion führt zu einer akut verlaufenden Erkrankung, die sich sehr schnell über größere Gebiete ausbreiten kann. Als natürliches Reservoir gelten Wildvögel, insbesondere Wasservögel. Die Geflügelpest-Viren sind sehr stark an Vögel angepasst, daher kommen Infektionen anderer Tierarten und von Menschen selten vor. Bei sehr intensivem Kontakt mit infiziertem Geflügel können sich in seltenen Fällen Menschen und andere Säugetiere anstecken und erkranken. Daher sollte der direkte Kontakt mit erkrankten oder toten Wildvögeln vermieden werden. Eine Ansteckung des Menschen mit dem Erreger über infizierte Vögel oder deren Ausscheidungen ist in Deutschland bislang nicht bekannt geworden. Bei Auftreten von Krankheitssymptomen wie Atemwegserkrankungen oder Entzündungen der Lidbindehäute nach dem Kontakt mit toten oder krank erscheinenden Wildvögeln, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

 

Auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist unter dem folgenden Link ein Merkblatt mit Hinweisen zu Biosicherheitsmaßnahmen insbesondere auch für kleine Geflügelhaltungen sowie ein Merkblatt mit Vorsichtsmaßnahmen zum Umgang mit tot aufgefundenen Wildvögeln abrufbar:

 

 

https://umwelt.hessen.de/Tierschutz-und-Tierseuchen/Tierseuchen/Gefluegelpest


Newcastle-Pflichtimpfung von Geflügel in der Hobbyhaltung

Die Newcastle-Krankheit ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, die bei Hühnervögeln schwere Verluste verursacht. Der Erreger ist das Newcastle Disease Virus (NDV) (früher auch aviäres Paramyxovirus 1, APMV-1), Gattung Avulavirus, Spezies Orthoavulavirus 1. Es ist ein behülltes, ca. 200 nm großes Virus mit einem einzelsträngigen RNA-Genom (1, 2). Das Virus verhält sich zwar serologisch relativ einheitlich, die Stämme unterscheiden sich aber teilweise erheblich in ihrer Virulenz. Anhand des Krankheitsverlaufes in Hühnern unter Laborbedingungen werden apathogene, lentogene, mesogene oder velogene Stämme unterschieden. Das Virus hat ein breites Wirtsspektrum und infiziert viele unterschiedliche Vogelarten. Am empfänglichsten für die Krankheit gelten Hühner und Truthühner und hier insbesondere junge Tiere. Bei Tauben sowie Enten und Gänsen verläuft die Erkrankung deutlich milder. Eine Sonderform stellen Infektionen mit einer Variante des APMV-1 dar, die sich an Tauben adaptiert hat und bei dieser Tierart hohe Verluste verursacht. Die Variante wird auch als Pigeon Paramyxovirus-1 (PPMV-1) bezeichnet und ist ebenfalls weltweit verbreitet. Sie kann auch Hühnervögel effizient infizieren. Da es sich aber zumeist um mesogene Pathotypen handelt, verlaufen Infektionen bei adulten Hühnern in der Regel klinisch unauffällig, bzw. sind lediglich mit einem Legerückgang verbunden. Die Einschleppung des Virus in einen virusfreien Bestand erfolgt meistens über zugekaufte, klinisch inapparent infizierte Vögel, die sich noch in der Inkubationsphase befinden, zum Teil auch über infizierte Wildvögel. Innerhalb des Bestandes breitet sich das Virus in der Regel rasant aus. 

Besitzer von Hühnern oder Puten sind gesetzlich verpflichtet, alle ihre Tiere gegen die Newcastle-Krankheit impfen zu lassen. Es stehen dafür verschiedene Lebend- und Inaktivatimpfstoffe zur Verfügung. Die Lebendimpfstoffe können über das Trinkwasser, Augentropfen oder als Aerosolspray verabreicht werden. Sie haben nur eine begrenzte Wirksamkeitsdauer und sind entsprechend der Herstellerangaben wiederholt zu applizieren. Inaktivatimpfstoffe werden als Wiederholungsimpfung nach Grundimmunisierung mit einem Lebendimpfstoff per injectionem verabreicht. Bei vielen Rassegeflügelzüchtern und -zuchtvereinen hat sich die Praxis durchgesetzt, alle Tiere vierteljährlich mit einem Tränkeimpfstoff gegen die Newcastle-Krankheit zu impfen. Obwohl in den Gebrauchsinformationen der Lebendimpfstoffe Impfintervalle von sechs bis acht Wochen angegeben sind, kann mit diesem vierteljährlichen Impfschema –insbesondere bei mehrfach immunisierten Althühnern– zweifelsohne eine gewisse, möglicherweise auch belastbare Immunität induziert werden.   

Seit April 2020 dürfen Lebendimpfstoffe gegen die Newcastle-Krankheit, die über das Trinkwasser verabreicht werden können, auch an nicht-gewerbliche und nicht-berufsmäßige Halter (Hobbyhalter) abgegeben werden. Im Fall einer Abgabe von Lebendimpfstoffen muss eine regelmäßige Bestandsbetreuung durch den abgebenden Tierarzt gewährleistet werden. Da es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche handelt, sollen auch bei der Anwendung im Hobbybereich grundsätzlich die Vorgaben der Gebrauchsinformation beachtet werden.

 

StIKo Vet

Greifswald - Insel Riems